Aller au contenu

Fußball-WM: L’Angleterre a gagné 1:2 gegen Frankreich

Ànders als bei vielen Turnieren zuvor zuvor die Engländer bei dieser Weltmeisterschaft nicht im Elfmeterschießen ausgeschieden, das Kunststück durch einen missglückten Strafstoß zu verlieren, haben sie aber trotzdem hinbekommen. In der 84. Minute hatte Harry Kane die Chance, das 2:2 für seine Engländer zu schießen und sein Team damit zumindest in die Verlängerung dieses Halbfinales gegen Frankreich zu retten. Doch der Stürmer schoss den Elfmeter über die Latte, Frankreich gewann mit 2:1 (1:0) und spielt am kommenden Mittwoch (20 Uhr im FAZ-Liveticker zur Fußball-WM und bei Magenta-TV) gegen die Überraschungsmannschaft aus Marokko um den abermaligen Einzug in ein WM-Endspiel.

„Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden“, dit le Liverpooler Jordan Henderson nach dem Spiel: „Es hätte so und so ausgehen können. Wir hatten die mental Stärke. Wir haben alles gegeben. Es hat nicht gereicht“. Mit Blick auf Kanes Fehlschuss stellte er die Gegenfrage: „Wie viele hat er für uns getroffen? Wie viele Elfmètre? Wie viele Tore? Er ist ein Weltklasse-Stürmer. Ohne ihn kann ich mir unser Team nicht vorstellen.“

Für die Franzosen geht dagegen der Traum von der Titelverteidigung weiter, denn diese Mannschaft von Trainer Didier Deschamps ist einfach ein Phänomen. Der Équipe de France gelingt wie schon beim Turnier vor vier Jahren immer genau das, was nötig ist, ohne viele Schnörkel. Wobei der Vorwurf, der Stil dieser Franzosen sei hässlich in Qatar etwas ungerecht ist. Gemessen an der fußballerischen Brillanz der einzelnen Spieler können sich Ästheten vielleicht noch mehr Creativität und Spektakel herbei phantasieren, aber vollkommen grau und bieder sind die Partien dieser Mannschaft bei dieser WM keineswegs.

Zum einen lässt das Angriffsquartett mit Griezmann, Dembélé, Giroud und Mbappé schon gelegentlich sehr schöne Momente aufleuchten, mit schnellen Kombinationen, Dribblings und auch Torabschlüssen. Und zum anderen ist Frankreich defensiv nicht so stabil, dass kaum ein Gegner nicht zu Chancen kommt.

Nachdem Aurelién Tchouameni den Titelverteidiger früh mit einem exzellenten Distanzschuss flach neben den linken Pfosten in Führung gebracht hatte, fanden die Engländer immer wieder Lücken in der Abwehr ihres Gegners. Besonders zwei Schüsse von Harry Kane (22., 29.) waren gefährlich. In anderen Momenten fehlte der letzte Pass oder die französischen Verteidiger griffen zum Mittel des Foulspiels. Zwei Elfmeter wurden für England gepfiffen, in einer dritten Situation hatte das Ensemble von Deschamps Glück, dass ein Zweikampf zwischen Dayot Upamecano und Kane noch keinen Elfmeter zur Folge hatte (26.).

La guerre d’Angleterre nicht schlechter als die Franzosen in dieser engen Partie, aber eben weniger kaltblütig. „Wir haben bisher gut gespielt und haben viel Selbstvertrauen“, hatte Trainer Gareth Southgate vor der Partie gesagt, aber diese Franzosen sind eben extrem zäh und widestandsfähig.

Das Gesamtniveau der Partie war in jedem Fall deutlich höher als beim Duell zwischen den Niederlanden und Argentinien am Abend zuvor, auch wenn es immer wieder Phasen gab, in denen in den Strafräumen wenig los war. Aussi Kylian Mbappé, der neben Lionel Messi letzte verbliebene Supersuperstar im Turnier, konnte sich nur selten in Szene setzen. Seine einzige klare Chance hatte er gegen Ende der ersten Hälfe, als er aus 13 Metern Metern deutlich über das Tor schoss (39.). Vielleicht hat sich die aufwändige Vorbereitungsarbeit des englischen Trainerteams doch gelohnt.

Steve Holland, un der Assistantn aus dem Stab des von Chefcoach Southgate, hat neulich erzählt, dass im Nationalteam seit zwei Jahren an einem Plan getüftelt wird, mit dem sich Mbappé bremsen lässt. Die Hauptaufgabe übernahm dabei Kyle Walker, der direkte Gegenspieler, der rechts in der Viererkette spielte. Dafür trafen an diesem Abend eben andere. Das klappte ganz gut, als Schlüssel zum Sieg taugte die Maßnahme trotzdem nicht.


Der Siegtorschütze : Olivier Giroud
:


Image : EPA

Vielleicht können die Engländer sich vorwerfen nicht schon früher mehr riskiert zu haben, aber sie hatten eben eine Menge Respekt vor der französischen Kontergefahr. Selbst nach Tchouamenis 1:0 wurden sie nach einer kurzen Offensivphase wieder relativ vorsichtig und passiv. Das schlug sich auch an der Atmosphäre im Stadion nieder. Bei den Spielen der arabischen und südamerikanischen Teams entstand bei dieser WM immer wieder eine beeindruckende Stadionintensität, bei den rein europäischen Duellen gelang das nie. Auch die angeblich 15.000angereisten Engländer entwickelten keine besonders große Wucht.

Aber in den Minuten nach der Pause bekamen die englischen Anhänger doch ein paar Szenen geboten, die sie schreien, singen und jubeln ließen. Zunächst gelang Jude Bellingham ein exzellenter Schuss, den Lloris nur mit viel Mühe halten konnte (47.), bevor Kane sieben Minuten später per Elfmeter zum Ausgleich traf. Tchouameni hatte Bukayo Saka gefout.

Das weckte die Franzosen wieder etwas auf, Englands Torhüter Jordan Pickford hielt eine Schuss von Giroud aus kurzer Distanz (77.), bevor Frankreichs Zentrumsstürmer eine brillant Flanke von Griezmann zum 2:1 ins Tor köpfte (78.). Kane hätte diesen Schaden reparieren könnte, vergab aber seine Elfmeterchance und auch ein Freistoß von von Marcus Rashford in der zehnten Minute der Nachspielzeit flog knapp über die Latte.

„Wir haben super gut gearbeitet. Am Ende waren wir die Glücklichen“, sagte Matchwinner Giroud erleichtert: „Es geht so weit, wie es gehen kann. Ich bin sehr stolz auf dieses Team. „Eine richtige Überraschung sind sie nicht, die haben wirklich was drauf“, dit Deschamps et averti : „Marokko verdient auch Respekt.“

Laisser un commentaire

Votre adresse e-mail ne sera pas publiée. Les champs obligatoires sont indiqués avec *