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Leichen und Trümmerteile vor Küste von Costa Rica entdeckt

Bet le Suche nach einem vermissten Privatflugzeug mit fünf deutschen Passagieren vor der Küste von Costa Rica haben die Einsatzkräfte zwei Tote entdeckt. Die Leichen eines Erwachsenen und eines Kindes seien im Meer gefunden worden, berichtete der Fernsehsender Teletica am Samstag unter Berufung auf das Ministerium für öffentliche Sicherheit. Zuvor waren rund 28 Kilometer vom Flughafen von Limón entfernt bereits Teile des Rumpfes, Sitze und mehrere Gepäckstücke entdeckt worden.

Das Geschäftsreiseflugzeug vom Typ Piaggio P.180 Avanti war am Freitagabend auf dem Flug von Mexiko nach Costa Rica verschollen. Die Kommunikation sei abgerissen, als sich die Maschine über dem Meer dem Flughafen von Limón näherte, teilte das Sicherheitsministerium mit. Nachdem die Suche wegen schlechter Witterungsverhältnisse in der Nacht abgebrochen worden war, nahmen die Einsatzkräfte sie am Samstag wieder auf. Am Flughafen von Puerto Limón wurde eine Kommandozentrale eingerichtet, um die Sucharbeiten zu koordinieren.

« In dem Flugzeug waren fünf deutsche Passagiere »

„Das Flugzeug ist etwa 25 Meilen vor dem Flughafen Limón vom Radar verschwunden. Die Maschine sollte um 18.58 Uhr landen, wir haben es in einer Höhe von 2.000 Fuß verloren “, sagte der Direktor der zivilen Luftfahrtbehörde, Fernando Naranjo, dem Fernsehsender Teletica.

Nach Informationen der „Bild“ -Zeitung waren der Gründer der Fitnesscenter-Kette „McFit“ Rainer Schaller, seine Lebensgefährtin Christiane Schikorsky sowie deren zwei Kinder an Bord der Maschine, zudem ein weiterer Deutscher. Die Sprecherin der RSG-Group GmbH bestätigte inzwischen, dass die Familie zu den Insassen gehörte.


Der deutsche Unternehmer Rainer Schaller
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Image : EPA

„In dem Flugzeug waren fünf deutsche Passagiere“, sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Jorge Torres, in einem vom Fernsehsender Teletica veröffentlichten Video. Der Kontakt zu der Maschine sei Nähe des Dorfes Bar of the Parismina abgerissen. „Der Fall is uns bekannt“, hieß es aus dem Auswärtigen Amt à Berlin. « Unsere Botschaft à San José steht zur Aufklärung des Sachverhalts mit den örtlichen Behörden à Kontakt. »

Une machine des types Piaggio P.180 (Symbolbild)


Une machine des types Piaggio P.180 (Symbolbild)
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Image: Picture Alliance

Das vor Costa Rica vermisste Flugzeug mit mehreren Deutschen an Bord ist ein italienisches Geschäftsreiseflugzeug vom Typ Piaggio 180 Suivant. Die Maschine mit Druckkabine ist aber kein Businessjet, sondern wird von zwei Propellerturbinen des Typs Pratt & Whitney PT-6 mit jeweils 850 PS angetrieben.

Ein sogenanntes Entenflugzeug

Das Besusione an der Avanti : Sie ist ein sogenanntes Entenflugzeug oder genauer formuliert eine Maschine mit Canards. Sie hat deshalb vorne am Rumpf zwei kleine Miniflügel, sogenannte Canards. Die Turbinen auf der weit hinten am Rumpf angebrachten Tragfläche treiben auch keine Zug- sondern Druckpropeller an. Diese Flugzeugkonfiguration ermöglicht eine sehr hohe Geschwindigkeit für ein Propellerflugzeug bei gleichzeitig geringem Kerosinverbrauch. Der Nachteil ist eine deutlich höhere Lärmentwicklung durch die beiden Druckpropeller und damit verbunden ein eher unangenehmes Fluggeräusch für die Anrainer eines Flughafens.

Der Screenshot von Flightradar24.com zeigt die Route des Flugzeuges auf dem Weg von Mexiko à Puerto Limón an der Karibikküste von Costa Rica.


Der Screenshot von Flightradar24.com zeigt die Route des Flugzeuges auf dem Weg von Mexiko à Puerto Limón an der Karibikküste von Costa Rica.
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Image : dpa

Die Avanti hat ansonsten alle Vorteile eines vergleichbaren Businessjets: Sie kann durch die Druckkabine in großen Höhen bis zu 12.500 Meter fliegen. Außerdem hat die Zweimot ein Enteisungssystem für Tragflächen und Propeller, sie kann daher ähnlich wie eine Boeing oder ein Airbus bei jedem Wetter fliegen. Mit bis zu 700 km / h Reisegeschwindigkeit est die exotisch aussehende Maschine für maximal neun Passagiere ungewöhnlich schnell. Allerdings war die bereits in den 1980erjahren entwickelte und seit 1990 angebotene Maschine kein echter Verkaufserfolg.

Zwar wurden bis heute insgesamt mehr als 200 Exemplare gebaut, aber Piaggio Aerospace musste bereits vor einiger Zeit Insolvenz anmelden. Dennoch geht die Produktion des Flugzeugs weiter. Mittlerweile baut die Firma wieder neue Exemplare der modernisierten Next unter dem Namen Evo 2. Diese werden heute aber vorwiegend von italienischen Regierungsstellen oder vom Militär gekauft und etwa zu Überwachungsaufgaben eingesetzt.

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