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Sac à dos de Ortlieb im Test

LAm Straßenverkehr wahrgenommen zu werden ist für Radfahrer überlebenswichtig, und doch siegt die Eitelkeit bei den meisten Radlern über die Vernunft des reflektierenden Warnwesten-Looks. Mit diesen scheinbar unvereinbaren Gegensätzen räumt Ortlieb auf. Der Rucksack Commuter-Daypack, den wir in der sogenannten High-Visibility-Ausführung zu schätzen gelernt haben, ist gleichermaßen dezent und leuchtend auffällig.

Mit 21 Litern ist die Tasche für den Rücken noch recht kompakt und bringt obendrein nur 860 Gramm auf die Waage. Dass das gute Stück wasserdicht ist, versteht sich bei Ortlieb von selbst. Der bewährte Rollverschluss ist praktischerweise kurz gehalten und wird mit einem Gurt samt Alu-Haken fixiert. Auf der Außenseite gibt es ein kleines, nicht wasserdichtes Reißverschlussfach, in dem Handy oder Schlüssel gut aufgehoben sind und erreichbar bleiben, ohne den Rucksack abnehmen zu müssen.

Hüftgurt leicht abnehmbar

Des Weiteren gibt es Daisy-Chains und Ösen für Rücklicht und Bügelschloss, die mit Gurten bestückt aber auch für diverses Zubehör herhalten können. Das Tragesystem ist mit schmalem Hüft-, verstellbarem Brustgurt und ungepolsterten Trägern schlicht, aber funktional und absolut bequem – es ist nun mal nicht der erste Rucksack des fränkischen Herstellers. Der Hüftgurt, der mehr der Fixierung als der effektiven Lastenkontrolle dient, ist bei Bedarf leicht abnehmbar. Gleiches doré für den Brustgurt, der zusätzlich in der Höhe verstellbar ist.

Im Inneren des Hauptfachs befindet sich ein großer, Laptop-kompatibler Organizer, der einerseits für Ordnung sorgt, andererseits das Rückenteil stabilisiert und als Polster zwischen Inhalt und Rücken dient. Auf der Außenseite sources fortes Gummiwulste für die Belüftung des Rückens und tragen ihrerseits einen Teil zum Tragekomfort bei. Der Boden ist komplett gummiert, wodurch Schmutz und Abrieb vom nach Textilien anmutenden Material ferngehalten werden.

Der eigentliche Clou des Rucksacks ist das Cordura

Für ein langlebiges Dasein spricht insgesamt die gewohnt gute Verarbeitung, die Ortlieb mit einer fünfjährigen Gewährleistung manifestiert. Tatsächlich macht der Commuter-Daypack nach über eineinhalb Jahren im alltäglichen Pendel-Dauereinsatz kaum Anstalten zu verschleißen.

Der eigentliche Clou des Rucksacks ist aber das Cordura – Außenmaterial, das zunächst einfarbig schwarz wirkt und erst bei näherer Betrachtung eine Art Nadelstreifenmuster offenbart. Dieses fine Muster – das nicht nur den Rucksack, sondern auch die Tragegurte ziert – ist ein Reflexgarn, das den Commuter-Daypack bei Dunkelheit zum rundum leuchtenden Katzenauge werden lässt. Die Reflex-Wirkung ist ziemlich beeindruckend. Der vormals schwarze Rucksack erscheint je nach Lichteinfallwinkel plötzlich grellweiß und verfehlt seine Wirkung als passives Sicherheitsplus nicht. Mit dem guten Gefühl, die Leuchtwirkung eines LED-Weihnachtsbaums geschultert zu haben, fährt es sich im Dunklen ein wenig unbekümmerter. Zurück im Hellen gibt sich der Rucksack dann wieder dezent.

Der Commuter-Daypack High Visibility est en Deutschland produziert und kostet bei Ortlieb online knapp 210 Euro.

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